oOo _alleine mit mir_ oOo

Veröffentlicht: 17/01/2011 in die wunderbare Welt der Mia
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Heaven of Death ©Mia

Heaven of Death ©Mia

Ich bin hier. Die Welt ist schön. Schaue aus meinem Fenster.
Mein Teddy- er ist bei mir.
Vor meinem Fenster steht ein Baum. Mal ist er grün, dann braun, dann kahl.
Es wird dunkel, es wird hell.
Ich habe keine Ahnung wie spät es ist.
Mal schlafe ich, mal bin ich wach.
Die Welt ist schön. Mein Teddy- er ist bei mir.

Ich bin hier. Die Welt ist verdammt. Schaue aus meinem Fenster.
Mein Teddy- er ist bei mir.
Vor meinem Fenster steht ein Baum.
Mal ist er grün, dann braun, dann kahl.
Es wird hell, es wird dunkel.
Ich habe keine Ahnung wie spät es ist.
Mal schlafe ich, mal bin ich wach.

Die Welt ist verdammt. Mein Teddy – er ist bei mir.

Es tut weh. Mein ganzes Leben, mein ganzer Körper tut weh.
Meine Schmerzen zerreissen mich. Ich will nicht mehr.
Ich bin allein. Allein. Allein, so lieg ich hier.

In meinem Bett und schaue aus dem Fenster.
Mein Teddy- er ist bei mir.

Dem Teddy kann ich meinen Tag erzählen. Den kann ich knuddeln, den kann ich anmeckern.
Er teilt den Tag und das Leid mit mir. Freut sich mit mir, wenn ich Besuch bekomme. Wenn.

Er sitzt so da, schaut mir mir aus dem Fenster.

Ich weiß, es geht bald zu Ende. Es muss. Ich will es so.
Ich will aber auch leben. Aber nicht so. Nicht gefesselt an mein Bett.

Eins war ich Teil einer großen Familie. Ich habe alle überlebt. Inklusive meine Tochter und meinen Mann.
Nun bin ich alleine mit meinem Teddy. Zumindest fast.
Mein Sohn kümmert sich, bringt mir Essen, hilft mir wo er kann.
Meine… kommt mal vorbei. Lange war sie schon nicht mehr …

Immer habe ich alles getan und nun ende ich so.
Mit Schmerzen, Leid und Einsamkeit.
War das der Plan vom lieben Gott?

Da draußen ist ein Baum vor meinem Fenster. Er ist grün und es ist Sommer.
Es ist so warm. Es wird dunkel.

„Irgendwann wirst DU das bereuen“ habe ich gesagt.
Wann kommt sie denn wieder vorbei? Lange schon ist es her. Aber ich weiß nicht mehr wann es das letzte Mal war.
Manchmal weiß ich nicht wer ich bin, wer all die Menschen um mich rum sind.
Ich vergesse zu Essen, zu schlafen, zu reden, zu atmen. Oder tue ich es einfach nicht?

Das Leben ist schön. Schaue aus meinem Fenster.
Mein Teddy- er ist bei mir.
Vor meinem Fenster steht ein Baum. Mal ist er grün, dann braun, dann kahl.
Es wird dunkel, es wird hell. Ich habe keine Ahnung wie spät es ist. Mal schlafe ich, mal bin ich wach.
Die Welt ist schön. Mein Teddy- er ist bei mir.


Mein Herz ist schwer, mein Atem müd, meine Gedanken lang.
Ich wünsche Euch allen nur das beste, das wisst ihr.
Ich liebe Euch beide. Ich bin so müde. Mir fällt das denken schwer. Das atmen. Ich bin so müde.
Mein Teddy- er ist bei mir. Und schaut mich mit seinen großen dunklen Augen an. Irgendwie erinnern sie mich an was.. An jemanden.

Ich weiß.. Ich habe ihn zum letzten Mal gesehen. Ja, den Teddy auch. Aber ihn meine ich nicht. Denn er ist immer bei mir.
„Gute Nacht“ hat er gesagt.

6 Geschwister hab ich groß bekommen. Meine Mutter bis zum Tod begleitet. Eine lange Ehe geführt, 2 Kinder großgezogen und eine Enkelin, die nun auch alles geschafft hat- das spüre ich. Ich habe meinen Mann zum Tod begleitet und immer gehofft, dass alles ein gutes Ende nimmt. Mal hat es geklappt, mal nicht.

So soll es sein. Ich bin so müd.
Meine Pflicht scheint erfüllt.

Gute Nacht meine liebsten.
Ich liebe Euch…

.. in lovely memories of my granny.. i’m so sorry..

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