_Wunsch_

Veröffentlicht: 26/05/2011 in die wunderbare Welt der Mia
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… Versprich nichts, was Du nicht halten kannst …

Versprechen wecken Hoffnungen. Schüren Vertrauen.
Wollen auffangen. Wollen Sicherheit geben, wo eigentlich keine ist.
Einen wiegen wie eine Mutter ihr Baby wiegt.

Ein Versprechen zu schnell gegeben, viel schneller gebrochen und auf ewig etwas zerstört.

Sag‘ nicht, was gut klingt, sondern was gut ist.
Sag‘ nicht, was Du gerne willst, sondern was Du halten kannst.
Sag‘ nicht, was Du fühlst, wenn Du nicht weißt, wie schnell es sich ändert.

Versprechen. Sind so heilig. So wichtig. So verfickt beschissen.

Schwüre.
Versprechen, nur noch heftiger. Versprechen, meistens nicht auf dem eigenen Mist gewachsen, sondern auf dem Wunsch des anderen.
Schwüre sind was heiligeres. Was verlogeneres.
Sind auf Deinem Mist gewachsen.
Sind so ernst gemeint und können trotzdem jederzeit zerbrechen.

… Schwöre nichts, was Du nicht halten kannst …

Schwüre wollen ernst genommen werden. Sind so bitterernst. Sollten es zumindest sein.
Wollen einen in wohliger Sicherheit einmummeln.

Ein Schwur zu schnell gesprochen, viel schneller zurückgenommen und auf immer und ewig was zerfetzt.

Schwör‘ nichts, was besser wäre, wenn.
Schwör‘ nichts, was nicht zum halten gedacht ist.
Schwör‘ nichts, was nicht Du bist.

… Versprich mir nichts, von dem wir beide nicht wissen, ob wir es halten können ..

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Kommentare
  1. Ma Rio sagt:

    „… Versprich nichts, was Du nicht halten kannst …“ eines meiner lebensmottos

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