Hallo 2013

Veröffentlicht: 06/01/2013 in Beobachtungen
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Hallo, Du neues Jahr.
Hallo 2013, wo alles besser, schöner, erfolgreicher und phänomenaler werden soll.
Vielleicht sollten wir im Zuge dessen daran denken, dass die fiese Verkäuferin, die scheinbar keinen Bock darauf hat, uns zu beraten, gerade von ihrem Mann verlassen wurde oder kurz davor steht, gekündigt zu werden.
Daran denken, dass sie nicht die Nase hasst, die soeben vor ihr steht, sondern die ganze Welt und man das absolut benötigte Ventil ist.Vielleicht sollten wir ja einfach mal keine Dinge kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen und nicht wollen, um Leuten zu gefallen, die wir im Grunde nicht ausstehen können. Jaja, abgedroschener Spruch.

Eventuell sollten wir auf den Benz verzichten.
Damit nicht nur unseren Geldbeutel und die Umwelt schonen, sondern auch unseren Schutzengel.
2013 dem Risiko Platz lassen. No risk, no fun – oder?

Es wäre nicht schlecht, dem Obdachlosen, der sich mit seinem To Go-Kaffeebecher seinen kalten Hintern vor dem Einkaufszentrum platt sitzt, ein leckeres Brötchen mitzubringen.
Ihn als Chance sehen, zumindest für den Moment ein besserer Mensch zu sein und nicht als Störfaktor abzustempeln. Nicht unsere Hasskappe auf unser schönes und doch so unperfektes Leben an ihm auszulassen.

Eine tolle Idee wäre es doch auch, mehr Toleranz zu üben, wenn Menschen nicht unserer Norm der Verbringung ihres Lebens erfüllen und im Gegenzug dann unseren Mund aufmachen, schreien, wenn uns die Ungerechtigkeit praktisch ins Gesicht springt und uns ficken will. Statt wegzuschauen und uns in unserer egoistischen Ruhe zu laben.

Es wäre nicht schlecht, wenn sich viele von uns ein bisschen weniger als der Nabel der Welt sehen würden.
Ihre Sicht der Dinge nicht, als die einzig wahren predigen. Es wäre toll, wenn sich mancher für viel wichtiger erachtet und seinen Standpunkt klar macht.
Endlich Dinge ins Rollen bringt, die nur darauf warten, die Wichtigtuer und Kleinmenschen mit Erkenntnis niederzuwalzen.

Manchmal sollten wir dämlich drein grinsen, anstatt unserem Frust Luft zu machen und ein anderes Mal sollten wir unserem Frust eine Plattform bieten, anstatt zu lächeln.
Einfach mal mehr verfickte ehrliche Ehrlichkeit, bitte!

Versucht doch mal, Euren Trennungs,- Enttäuschung,- oder wasauchimmerschmerz nicht über den der anderen zu stellen.
Und ihn für einen Funken Anstand und Respekt, der von Mama und Papa gelehrt wurden zur Seite treten zu lassen.

Wir sollten nie vergessen, wer wir sind.
Immer daran denkend, dass es schlimmer immer geht, aber besser erstrebenswerter sein müsste.

Vielleicht sollten wir mal bei uns beginnen, statt eine simple Zahl as die Wurzel allen Übels zu sehen. Vielleicht.
Mit ein bisschen mehr Liebe geht das schon. Ganz sicher.

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