Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

… Laute …

Veröffentlicht: 08/12/2013 in Gedanken, Herz/Kopf-Geschichten
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Bunte Blinklichter, die die Sinne verwirren. Musik, die Ohren betäubt. Gerüche, die verlocken.

Seele, die lauter schreit, als all das.
Die um Hilfe bittet, um Gehör schreit. Untergehend in der Spaßmasse, die fressen, saufen und Geld verzocken und verzücken.

Zwischen Verführung und Unwichtigkeit des Ganzen und des Halben. Zerrissen- und Zufriedenheit in einer Brust.
Tränen, die nicht geweint werden sollen und dürfen.

„You’re beautiful“ kreischt es aus den Boxen, doch beautiful ist hier garnichts. Seele fühlt sich fehl am Platz, fühlt sich halb.

Sie watet durch ein Tal von Erinnerungen, die süßlich flüstern „weißt du noch? Guck mal hier…“.
Zusammen am Feuer, aufgeregt, so anders, so gut. Heute allein am Feuer, aufgeregt, so anders, so verflucht beschissen.

Der Geschmack dieses Hiers ist nicht köstlich-fluffig, sondern bitter-süß. Wie ein roter Apfel, von innen vergoren.

Und so schreiten alle hier Schritt für Schritt.
Mit und in Gedanken, auf der Suche nach irgendwas, vom dem sie selbst vielleicht nicht wissen.

Und ich mittendrin. Aber ich weiss es. Klarer als je zuvor.

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_Bedeutung_

Veröffentlicht: 16/08/2013 in Alltägliches, Gedanken
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Mir bedeuten Karten nichts. Mir bedeuten Blumen nichts. Mir bedeuten Herzchenkuscheltiere nichts und auch große Dankesreden auf mein Tun bedeuten mir ebenso nichts.

Glückwunschpost ©ollily/flickr.com

Glückwunschpost ©ollily/flickr.com

Ich bin ein Mensch der taten, auch wenn mein Tun nicht immer richtig, nicht immer sinnvoll, nicht immer gut ist und nicht jedes Mal verstanden wird.
Entschuldigungen, Danke sagen – es ist wertlos gegen das, was eine Geste, ein Blick, eine Umarmung aussagen kann. Viel länger kann ich davon zehren, meine Seele ernähren, mich davon und damit wohlfühlen.

„Es tut mir leid“ ist schnell gesagt. Es zu meinen auch. Zu zeigen, dass es einem leidtut, ist ein Prozess, der nicht wie ein Lichtschalter an- und ausgedrückt wird, sondern eher wie ein Dimmschalter funktioniert. Vom grellen, fiesen Blendlicht zum angenehmen wohlfühl-Schummer kann es zwar schnell gehen, doch das tut uns weh. Macht uns skeptisch.

Der Mensch ist unterschiedlich.

Manche, so wie ich, brauchen die visuelle und auditive Bestätigung nicht, dass einem etwas leidtut, dass sie etwas gut gemacht haben oder was auch immer so im Leben eines Menschen passiert.

i'm sorry (to read it) ©MarikaSofika/flickr.com

i’m sorry (to read it) ©MarikaSofika/flickr.com

Andere brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Ein Wort, ein Satz, ein ganzer Brief kann manchmal ein ganzes Leben ändern, meinen die anderen. Unrecht haben sie nicht. Doch was bedeutet das, wenn nichts geschieht?

Dann klammern sie sich an das Hörensagen, das geschriebene und fragen sich „Warum?“.

Ich will damit nicht sagen, dass Worte, ob geschrieben oder gesagt, wertlos sind.
Ganz im Gegenteil. Jeder von uns kennt den Zauber der Worte, das frohe Hicksens des Herzens, wenn man etwas unbeschreiblich schönes ließt oder hört. Aber manches ist mit Worten nicht zu machen. Oftmals muss man kreativ werden und nicht mit Blumen oder eine Karte „Danke“ oder „Sorry“ sagen, sondern einfach mal die Arschbacken, auf denen man so gerne sitzt und sich ausruht, erheben und zusammenkneifen.

Ich kann das auch nicht gut. Dies ist ein geschriebener Appell an mich selbst und an all die, die denken, immer alles Gutreden zu können.
Es ist nur eine Zutat des ganzen Rezeptes. Und jedes noch so einfache Rezept braucht einen funktionstüchtigen Kochtopf und einen Koch, der zumindest eine Ahnung von dem haben könnte, was er da eigentlich fabrizieren will.

Hormonophobie

Veröffentlicht: 04/07/2013 in Gedanken
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.. Da haben wir Angst, uns zu verlieben. Doch allein sein wollen wir auch nicht.

© Doug88888 / flickr.com

Die Evolution des 21.Jahrhunderts diktiert Gefühle © Doug88888 / flickr.com

Angst vor Gefühlen, die unseren Verstand aussetzen lassen, die Prioritäten verschieben wie die Teile von Schiebepuzzlebildern. Feelings, die uns merklich dumm werden lassen – auf die nette Art wohlgemerkt. Wir wissen nicht mehr wie wir heissen und was unsere Aufgabe im Leben ist.
Dieses Unbennbare, leichte und Ungreif- und Unfassbare, was uns ein Dauerhappyaussehen verleiht, sodass wir aussehen wie die Grinsekatze aus Alice im Wunderland.

Doch das wollen wir nicht. Fallenlassen, happysein, intime Gedanken austauschen, Liebe fühlen. Macht nämlich verletzbar. Das ist scheiße.

Ein paar Hormone, die unser Leben umwerfen?
Viel zu weit entwickelt sind wir dafür!

Ehe? Ein scheinbar mittlerweile überholtes Modell einer Generation, die nie im Leben von Facebook geträumt hätte. Deren soziale Zusammenkunft der Fall der Mauer war.

Die Evolution des 21.Jahrhunderts diktiert Gefühle weg, erklärt sie indirekt als Missstand. Wir erleben die 60’er Jahre neu.

Facebook, Twitter und Instagram zeigen, wie viel Auswahl an Bessermenschen es gibt, wie viel tolle Orte die versmogte Welt zu bieten hat und das überall Glück gefunden werden kann, weil überall die Träume der Träume ihre Erfüllung finden.

Leben, Liebe und Arbeit wird zu Reisen, Ficken und jobben. Überall und doch nirgendwo.

Und die, die keine Hormonophobie haben, müssen sich anstrengen.

Sich anstrengen, den anderen nicht Hormonophoben zu erklären, dass es nicht schlimm ist, zu fühlen.
Dass es Spaß machen kann, treu zu sein und man das so will.

Sie müssen versuchen, die eigene kleine Welt zu einem besseren Ort zu machen und nicht überall hinzugehen, wo das Glück zum mitnehmen am Kiosk als „Give-away“ bereit liegt und zu verschwinden, wenn andere schneller zugegriffen haben. Auf kleinstem Raum das aufbauen, leben und lieben, was andere in der großen weiten Welt suchen. Und vielleicht niemals finden, weil sie nicht geduldig genug sind.

Beides hat seine Berechtigung. Treffen sie aber zusammen, knallt wie ein Sommergewitter.
Bis sie den Kampf ausgetragen haben und wieder Platz für Leben lassen. Wenn sie erkannt haben, dass es kein „Du und ich“, sondern ein „Wir“ geben kann. Wie auch immer das aussieht.

.. end ..

Veröffentlicht: 10/01/2012 in Gedanken
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Zigarette rauchend.
In der Dunkelheit versinkend.
Augen öffnend und doch nichts sehend.
Augen schließend.
Eins werdend mit dem Raum.

Elvis Song im Kopf.
Worte. Schwüre. Versprechen.

Tief inhallierend,
den Dreck ausatmend ohne ihn wirklich loszwerden.

Rauch breitet sich aus.
Im Zimmer, im tiefsten inneren.
Wie die Dunkelheit über’s Land in Katastropfenfilmen.

Verschlingend, allmächtig, verschönernd.

Nachdenklich rücklinks auf der Couch liegend und dabei zusehend.

Ist das alles Realität?

Nochmal kräftig an der Zigarette ziegend.
Nochmal alles durchspielend.

Sekunden, die wie Jahre schienen.
Worte, die verhallen.
Berührungen, die fast vergessen.
Augenblicke, die die Seele berührend.

Augen schließend.
Alles durchspielend.
Immer und immer wieder.
So oft wie man es eigentlich nicht will.
Dann, wenn es am wenigsten nützlich ist.

Schlafraubend.
Bringt Dunkelheit.
Schwärze, wohin Augen schauen können.
Wohin nicht mal der Teufel schauen mag.

Erneuter Zigarettenzug.
Wiederholtes Inhalieren.
Wiederkehrender Rauchtod.

Mit den Ohren auf Zeichen wartend,
weil Augen nicht mehr sehend sind,
und die Haut nicht mehr glaubt.

Gedankenschickend.
Abgeprallt.
Zurückgeschickt.

Müdigkeit legt sich über den Verstand.
Verstand wird nebelig.
Vielleicht auch durch Zigarrettennebel.

Hoffend, nun einzuschlafen.
Und morgen geht’s von vorne los.


Liebste Freunde, ich liebe Euch.
Liebe Euch so sehr, dass ich es nicht in Worte zu fassen ist. Worte sind greifbar. Das was ich für Euch empfinde, das ist nicht greifbar.

So viel Liebe habe ich von Euch empfangen.

Vor 9 Monaten geriet meine Welt so sehr ins schwanken, dass ich denken musste, ich würde das Rauschen der Blätter nie wieder hören (wollen).. würde nicht mehr lachen können.. alles schien wegzubrechen. Alles ist weggebrochen.

Meine geliebten Freunde waren alles in der Zeit. Sie konnten nicht trösten und haben trotzdem Trost gependet.
Zwar wissen wir, dass wir immer füreinander da sind, aber in Extremsituationen spürt man es erst richtig, wie viel Liebe diese Freundschaften ausmacht.
Wenn ein Mensch in Minuten aus den Puschen kommen, der sonst mehrere Stunden brauchen würde..Nur vor Dir stehend, Dich einfach in den Arm nehmens und Dein Rückgrat und Deine Beine gleichzeitig ist..

Wenn ein Mensch Dich quer durch die Stadt fährt, damit Du irgendwohin kommst wo jemand ist der Dich liebt..

Wenn Du gesagt bekommst, dass Du wohnen bleiben kannst bis man was eigenes gefunden hat..

Wenn Du neben einem Säugling liegst und an der Brust einer Mutter Tränen laufen lassen kannst..

Wenn man sich keiner Träne schämen muss und einfach umarmt und aufgefangen wird, wenn einem die Beine wegbrechen…
Wenn einem das Herz springt und die Seele zerreißt..
Wenn keine Fragen gestellt werden, sondern einfach die Arme aufgehalten werden..

Wenn Du an Menschen die Dich lieben gezogen wirst, weil Du nicht die Kraft hast auch nur noch einen Schritt zu gehen..

Meine Freunde sind unbezahlbar. Sie sind mir das teuerste auf dieser Welt.

Ich weiß leider nicht, wie ich Euch all das zurückgeben kann.. Nichts in der Welt kann das zurückgeben, was ich im ersten halben 2011 gefühlt habe, wenn ich an Euch dachte. Und schon garnicht die letzten 15-20 Jahre.
Ich habe nur meine Freundschaft. Und darin bin ich nicht immer gut, das weiß ich.

Mir rinnen beim schreiben dieser Zeilen Tränen übers Gesicht, weil ich noch nie jemanden so sehr gebraucht habe wie Euch Anfang des Jahres. Und ich halte das trotzdem nicht für selbstverständlich.

Ihr wart da, wo ich nicht sein konnte. Ihr standet da, wo ich umgefallen bin um mir Eure Hand zu reichen.
Ihr habt mir Licht gezeigt, wo ich nur Schwärze sehen konnte.

..Ich liebe Euch..

oOo _ Dinge _oOo

Veröffentlicht: 05/08/2011 in Gedanken
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Dinge gehen vorbei.
Schöne Momente verfliegen wie Düfte im Wind.
Brennen sich ein in unser Erinnerungsvermögen.
Wir suchen dann immer wieder nach dem.
Dieser einen Erinnerung.

Machen uns auf das selbe nochmal zu erreichen.
Das gleiche zu spüren.
Den selben Geruch aufzunehmen.

Die selben Worte zu hören, zu sagen, zu denken.
Zumindest annähernd gleich zu denken und zu handeln.

Aber nie wieder kann ein vergangener Moment wiederbelebt werden.

Er ist gestorben, aber nicht tot.
Nicht so lange man sich erinnert.

Schöne Momente sind wie Adrenalinkicks.
Der erste ist der geilste.
Der zweite ist es auch.
Aber bald wird man mehr brauchen.

Wie ein Bungeejump.
Und die Leine wird immer länger.
Nur um den ersten Sprung annähernd einholen oder toppen zu können.

Die Aufregung des ersten Mals kommt nie wieder.
Man wird bei einem neuen Partner immer aufgeregt sein.
Aber nie wie beim ersten Mal.

Es gibt Menschen, die sind den schönen und wichtigen Momenten nicht bewusst.
Schmeissen diese weg.

Und wundern sich dann, wenn das schöne fehlt.
Wollen dies zurück, kriegen vielleicht auch ein ähnliches Feeling.
Doch es wird nie wieder dasselbe sein.
Schon allein die Erwartungshaltung steht diesem Wunsch entgegen.

– Juli – Wir beide –

Veröffentlicht: 06/05/2011 in Gedanken
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Wie kein anderer kennst du mich.
Wie kein anderer ließt du mich.
Wie kein anderer fühlst du mich.
Wie kein anderer kannst du meine Hand nehmen.
Wie mit keinem anderen kann man so viel Blödsinn machen.
Wie mit keinem anderen verbindet mich so eine Liebe wie zu dir.
Wie mit keinem anderem verbringe ich so gerne schweigend Zeit.
Du bist immer da, wenn ich dich brauche.
Nimmst mich so wie ich bin.
Liebst mich so wie ich bin.
Sagst so viele schlaue Sachen, wenn mir nur noch scheiße einfällt.
Sagst so viel Blödsinn, wenn mir nur nach Ernst ist.
Lachst, wenn ich weine.
Weinst, wenn ich weine.
Lachst, wenn ich lache.

.. weil ich dich so sehr liebe und du das beste bist was mir je im Leben passieren konnte.
Ich danke Dir für die knappen 2 Jahrzehnte und für die letzten Wochen ganz besonders.

Ich liebe Dich, Eule!

Juli – wir beide

Weißt du eigentlich was du bist für mich?
Alles andre als normal
und jederzeit loyal, royal
Du bist mein Fundament
Keine die mich so gut kennt,
keine die mich sieht wie du.
Old Shatterhand ich Winnetou

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