Mit ‘Gedanken’ getaggte Beiträge

… Laute …

Veröffentlicht: 08/12/2013 in Gedanken, Herz/Kopf-Geschichten
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Bunte Blinklichter, die die Sinne verwirren. Musik, die Ohren betäubt. Gerüche, die verlocken.

Seele, die lauter schreit, als all das.
Die um Hilfe bittet, um Gehör schreit. Untergehend in der Spaßmasse, die fressen, saufen und Geld verzocken und verzücken.

Zwischen Verführung und Unwichtigkeit des Ganzen und des Halben. Zerrissen- und Zufriedenheit in einer Brust.
Tränen, die nicht geweint werden sollen und dürfen.

„You’re beautiful“ kreischt es aus den Boxen, doch beautiful ist hier garnichts. Seele fühlt sich fehl am Platz, fühlt sich halb.

Sie watet durch ein Tal von Erinnerungen, die süßlich flüstern „weißt du noch? Guck mal hier…“.
Zusammen am Feuer, aufgeregt, so anders, so gut. Heute allein am Feuer, aufgeregt, so anders, so verflucht beschissen.

Der Geschmack dieses Hiers ist nicht köstlich-fluffig, sondern bitter-süß. Wie ein roter Apfel, von innen vergoren.

Und so schreiten alle hier Schritt für Schritt.
Mit und in Gedanken, auf der Suche nach irgendwas, vom dem sie selbst vielleicht nicht wissen.

Und ich mittendrin. Aber ich weiss es. Klarer als je zuvor.

Gefunden: Das Leben geht weiter.

Veröffentlicht: 04/12/2012 in Beobachtungen, Festgestellt
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… da surft man im Internet und findet einen Menschen, der den Nagel auf den Kopf trifft.

Diese Zeilen haben mich heute sehr berührt und ich möchte sie mit Euch teilen…

lebengehtweiter

Danke, dass ich Deinen Text veröffentlichen durfte!


Carlos Ruiz Zafon (Das Spiel des Engels):

„Sagen sie, Ignatius B., wer hat Ihnen so Brutal das Herz gebrochen?“
„Ich sehe, Sie können mehr lesen als nur Bücher.“
„Wissen Sie, was das beste ist an den gebrochenen Herzen?“ fragte die Bibliothekarin.
Ich schüttelte den Kopf.
„Das sie nur ein einziges Mal richtig brechen können. Alles andere sind bloß Kratzer.“

.. ist das so?

Was, wenn das Herz noch einmal bricht? War der andere Bruch dann kein richtiger? Muss erst der richtige kommen um einen zu brechen?
Ist das das Ziel des einzigwahren?
Nicht Liebe, Glück und Geborgenheit, sondern ein Haufen Herzstückchen?

… breaking dawn …

Veröffentlicht: 12/07/2012 in die wunderbare Welt der Frau Be
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Kann brechen. Wird brechen. Ist zerbrochen.

 ©Ken Wilcox./flickr.com

©Ken Wilcox./flickr.com

Seele hält viel aus, Vertrauen legt sich schützend drum.
Seele Klappt aus einem Koffer, dient der allgemeinen Belustigung, ebenso wie Vertrauen.
Seele wird zusammengeknautscht, Deckel des Vertrauens draufgeschlagen wie Füsse, die auf einem Konzert wild auf den Boden stampfen, um Begeisterung zu zeigen.
Die witzige Kurbel noch mal gedreht, Vertrauen öffnet sich und Seele springt wieder raus.
Tadaaaa!

Und alle lachen.

Seele und Vertrauen führen eine Hass-Liebe. Können nicht mit und nicht ohne einander. Seele ist tiefverborgen, unerkannt, diskriminiert, weil nie gesehen.
Vertrauen genießt mehr sich selbst. Ist immerhin ein Hormonmischmasch aus dem Hirn. Ist greifbar, obwohl genauso physisch nicht-existent wie Seele.

Vertrauen kann gebrochen werden, kein Zweifel.
Seele auch, bezweifeln viele.
Vertrauen kann wieder wachsen, kann wieder aufstehen und Sonne ins Herz lassen.
Gebrochene Seelen sind krank. Bleiben krank.

Gibt diese anderen Menschen, die nicht nur Vertrauen, sondern auch Seelen gewinnen. Und sie essen, sie kauen, bis der Geschmack zu pfad ist. Wie ein 15 Minuten gekauter Hubba Bubbah.
Vertrauen wird ausgespuckt, klebt als zäher Matsch auf dem Boden und kann sehen, wies klar kommt.
Wird abermals betreten, heftet sich an den falschen Fuß auf dem Weg zum Glück und fängt von vorne an.

Seele klebt sich an das was kommt, an das was richtig scheint, lässt sich manchmal mitnehmen, wenn das Profil stimmt.
Ist irgendwann nicht mehr Konzept- und Rezeptkonform, hofft auf Besserung.

Klebt wieder da im Dreck, wartet auf die nächsten Hufe, auf denen der Prinz der Goldtöpfe und Regenbögen dahergallopiert.
Wird nur immer weniger, denn Seele bleibt nie ganz.
Bleibt immer ein Stück zurück.

Und all die Seelenfresser erlaben sich am Beet ihrer Blümchen.
Das Wissen im Gepäck, dass all die kleinen Seelenstückchen einem gehören und man sie zum passenden Zeitpunk ganz zertritt oder erneut an sich klebt.

oOo _ was _oOo

Veröffentlicht: 16/04/2012 in die wunderbare Welt der Frau Be
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Was sind wir in diesem Moment? In genau diesem, diesem winzig Kleinen, wo wir vor uns hinstarren und Gedanken schweifen lassen?

Wo wollen wir hin, was wollen wir sein, was gilt es noch zu erleben und was bleibt uns verwehrt?

Wohin? © Frau Be.

Wohin? © Frau Be.

Stetig stehen wir vor Entscheidungen.
Dieser oder jener Schuh, lieber diesen Job, der das Konto füllt oder den, der das Herz erquickt. Den Mann mit dem großen Schwanz und dem Bad Boy Image oder dem, der sich keiner Träne schämt und Verbalaktivist ist.

Auf was, was wir wollen werden wir verzichten, um etwas anderes zu erreichen? Würden wir der Sehnsucht nachgehen, wenn die Sünde unerkannt bleiben würde?

Tatsächlich beides haben, keine Entscheidung fällen zwischen dem entweder oder sondern zwischen dem „ist es das Wert?“
Mensch mag keine Entscheidungen. Bedeutet nämlich Verzicht, wenn auch Liebendes Nein. Würde aber, wenn er moralisch könnte, nur das wann entscheiden nicht das ob.

Es heißt, man kann nicht nicht kommunizieren, sagte einst Paul Watzlawick in seiner Kommunikationstheorie. Keine Antwort ist also auch eine Antwort. Genauso kann Mensch nicht nicht entscheiden. Entscheidet er sich gegen etwas oder für garnichts, dann ist dies auch eine. Das Leben geht weiter. Liebender Verzicht, der nicht im Sinn von Hormongeschwängerter Hirnlappen gemeint ist, sondern bedeutet, dass man für die Sache gerne verzichtet, ist also eine gute Sache. Wird der Mensch, der neben einem steht und urteilt, so sehen.
Doch was, wenn das Verzichtete zu einem gehört?

Dort teilen sich dann die Massen so; wie Jesus das Wasser in zwei brach. Die eine steht Schulterklopdfend, die andere Kopfschüttelnd neben einem.

Engel und Teufel.

Wo sind wir in genau diesem Moment? Wo wollen wir hin, was sind wir, was wollen wir sein, was können wir beeinflussen und was wollen wir überhaupt lenken?

oOo _ Veränderung _oOo

Veröffentlicht: 05/12/2011 in Festgestellt
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Hallo! Da bist Du ja. Du, die liebe Veränderung.
Die, die neues mit sich bringt und altes wegwischt wie das Meer die tausenden von Sandkörnchen.

Schön, dass Du da bist. Denn jetzt ist Zeit für andere Erfahrungen, für neue Sichtweisen, für erstaunliche Erlebnisse.
Dinge heute anders betrachten als gestern. Gefühle anders fühlen als noch vor weniger Zeit.  Einmaligkeiten als diese ansehen.

Doch die Veränderung macht die Rechnung ohne die Erinnerung. Die ist nämlich die Welle, die die Sandkörnchen immer wieder anspülen und verhindert, dass man jungfräulich die Veränderung empfangen kann.

Liebe Veränderung, Du kannst mich mal.
Bin ein Gewohnheitstier und mag mein Fell. Könnte manchmal dicker sein, weil es so leicht frieren lässt. Sollte aber nicht zu dick sein. Könnte dann so sehr abhärten, dass alles statt egal scheißegal wird.

Liebe Veränderung, fick Dich. Bitte.
Dann hast Du was zu tun und musst nicht mich ficken.
Fick die, die das wollen. Besorge es ihnen so richtig. Doch lass die Leute in Ruh‘, die gerne im Einklang des Trottes vor sich hin trotteln.

Laufend ändert sich unsere Welt. Nicht nur die ganz persönliche, sondern alles.
In stetiger Bewegung, im pausenloser Schnappatmung, so dass einem selbst der Atem genommen wird. Vor Entzückung, vor Schock.

Nicht nur die Länge der Haare auf unseren Zähnen ändert sich, sondern auch unser Herz.
Herz wird härter. Das was das Fell nicht will macht das Herz von ganz allein.
Manche Herzen werden robust wie Stein. Mache werden weich wie warme Butter. Kommt auf den Berührer an. Kommt auf den Verletzer an.

Hallo, verfickte Veränderung.
Geh‘ einfach weg. Lass‘ mich in Ruh‘.
Denn Veränderung heißt auch Tod.

.. komisch ..

Veröffentlicht: 04/11/2011 in die wunderbare Welt der Frau Be
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Das ganze hat eine Komik die nicht komisch ist. Die Komik liegt eher im Drama. Eine tragische Komödie sozusagen.

Und komisch ist auch irgendwie nicht witzig sondern seltsam. Seltsam ist, dass man mit Dingen bricht, die vorher so klar waren. Da setzt der Witz ein so wie das Wort verstanden wird. Und so, wie es verstanden werden kann. Lustig und komisch ist es, wenn das Leben abgeändert wird obwohl man es doch besser weiß.

Da setzt dann bei dem einen oder anderen eine Art Galgenhumor ein. Eine Art von Scherzhafigkeit, die böse Themen und Gesichter auflockern soll.

Frei nach dem Motto *Lache, wenn es zum weinen nicht reicht*

Doch was, wenn es zum lachen nicht reicht weil die Komik des ganzen nicht lustig sondern seltsam ist? Fast schon absurd?!

Absurditäten bringt der Mensch jeden Tag zu Stande. Die größten sind jedoch nicht die, die Bush, Frau Merkel und der Rest der mehr oder weniger studierten Politikpupser und Verbotsschilderaufsteller fabrizieren, sondern die, die den Werbe- und Luxusverseuchten Hirnen unserer Mitmenschen entspringen.
Damit meine ich nicht die Zombies, die morgens Bild lesend und *Coffee to go* trinkend in der Bahn sitzen oder Dir Facebookschauenderweise die Vorfahrt nehmen, sondern die Rippen-gestützten Fleischberge die Dein Herz berühren.

Das Herz eines Menschen ist nämlich etwas, was so viel Wert hat, dass das kaum einer von uns fassen kann. Anders ist das ständige Messer reinstechen nicht zu erklären.
Um ein Herz berühren zu können bedarf es keiner Seele sondern nur guter Schauspielkunst, den richtigen Worten zum geeigneten Zeitpunkt und vor allem Wohlwollen vom Gegenüber. Denn der kann sich zur Not noch alles schön reden, wenn der Seelenlose Herzensbrecher in Spe mal ungeschickte Worte wählt.

Worte sind eh nur Schein.
Und doch so wundervoll. Am besten auf französisch. Doch wir wissen alle, dass Schönheit und Geschmäcker unterschiedlich und Wandelbar sind. Was einem heute die Tränen in die Augen treibt ist vielleicht morgen schon komisch.